 |
Art Kiosk
Projektanforderung:
Ein österreichischer Künstler hat die Idee geboren, zeitgenössische Kunst interaktiv im öffentlichen Raum anzubieten. Die Plattform dafür soll aus künstlerisch gestalteten Touchkiosk-Systemen bestehen, die über Sponsoring finanziert werden. Die Interaktion zwischen Passanten und den angebotenen künstlerischen Contents erfolgt primär über den grossen Farbbildschirm und den kleineren Touchscreen, optional auch alternativ über Mobiltelefone. Optional ist zu prüfen, ob eine Version mit mehreren grossen Anzeigeschirmen möglich ist, die unterschiedliche Inhalte anzeigen. Als Beitrag zur Ökologie soll optional eine Version entwickelt werden, die ausschliesslich oder zumindest Großteils mittels Solarenergie betrieben wird.
|
Lösungsansatz:
Auf Basis der KAOS Toolbox wurde ein interaktiver Mediabrowser Modul implementiert, der über geeignete Hardware unterschiedliche Inhalte auf mehrere verschiedene Anzeigeelemente ausgeben kann. In der Minimalvariante werden dadurch ein Grossbildmonitor und der kleinere Touchscreen angesteuert, die - je nach Bedarf - den gleichen Inhalt anzeigen oder aber am Touchscreen die Benutzeroberfläche und am Grossbildmonitor einen Contentstream. Die obere Grenze der parallel anzeigbaren, unterschiedlichen Contentstreams ist durch die Hardware gegeben, da je nach Bandbreite der Streams der Systembus gesättigt wird. Die Auswahl der Contents und die Interaktion mit diesen erfolgt über eine einfache, mehrsprachige Benutzeroberfläche am Touchscreen. Für die optionale Interaktion per Mobiltelefon wurden mehrere Module entwickelt, die es erlauben, Inhalte vom Kiosk auf das Mobiltelefon herunterzuladen, mit den Contents am Kiosk via Mobiltelefon und Bluetooth statt über den Touchscreen zu interagieren oder mittels GSM-Modem Call-up Interaktion durchzuführen. Für die optionale Solar-Option wurde ein Energiemanagement-Modul entwickelt, dass einen überaus Energiesparenden Betrieb erlaubt ohne die Funktionen einzuschränken. Aus Prototyp Erfahrungen ist allerdings bekannt, dass ein rein Solar gespeister Ganzjahresbetrieb insbesondere auch durch den Energiebedarf der Grossbildschirme derzeit nicht möglich ist.
Interessiert sie dieses Projekt? Weitere informationen können Sie per mail anfordern.
|